Die AfD hat erneut die Hofheimer Stadthalle angemietet und kündigt einen „Bürgerdialog“ mit drei Landtagsabgeordneten an. Aber mit Vertreter*innen einer im Kern rechtsextremistischen Partei darf es keinen Dialog geben! Ihre völkische und rassistische Politik lassen wir nicht unkommentiert. Wir setzen uns ein für eine demokratische und solidarische Gesellschaft für alle.
Deshalb: kommt zur Kundgebung vor der Stadthalle Hofheim / Chinonplatz. Mittwoch 13. Mai, 17 Uhr.
Im Input geht es um erinnerungs-politische Fragen im öffentlichen Stadtraum einer (Post-) Migrations-gesellschaft am Beispiel des umgestürzten Bismarck-Denkmals in Hoechst. Referentin: Tülây Güneș, Architektin & Stadtforscherin. >>>
Erstmals seit 1945 ist in der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung wieder eine im Kern rechtsextreme Partei vertreten. Für den Abend der konstituierenden Sitzung am Mittwoch, dem 22. April haben wir deshalb eine Protestkundgebung angemeldet. Sie beginnt um 17 Uhr vor der Hofheimer Stadthalle.
Im Kreistag hat die AfD künftig noch mehr Sitze als bisher. Aus diesem Anlass hat DIE PARTEI vor der konstituierenden Sitzung des Kreistags am Montag, 27. April, von 15 bis 16 Uhr eine Mahnwache vor dem Landratsamt angemeldet.
Beim nächsten solidarischen Raum am Montag, 4. Mai, heißt das Thema »Stadt und Migration – Bismarck im Stadtraum einer pluralen, post-migrantischen Gesellschaft«. Den Input gibt uns die Krifteler Architektin und Stadtforscherin Tülây Güneș. Der Solidarische Raum ist ein offenes Treffen für Austausch und Diskussion. Jeden ersten Montag im Monat ab 19 Uhr im Bürgerhaus Marxheim (Hintereingang/Jugendraum).
Das nächste offene Treffen von MTK gegen rechts ist am Dienstag, 14. April ab 19 Uhr.
Die Arolsen Archives informieren in Hofheim über ihre Arbeit. Ein Container mit der Aufschrift #StolenMemory steht noch bis zum 31 März auf dem Kellereiplatz. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wurde der Ausstellungscontainer mit einer rechtsextremen Parole beschmiert.
Nachdem die Schmierereien am Sonntagmorgen bemerkt wurden, fanden sich kurzentschlossen Personen ein, um die Schändung des NS-Gedenkorts zu beseitigen. Anschließen wurden Poster mit der Botschaft „Kein Platz für Rechtsextremismus – Hier wurde ein Gedenkort durch Nazis geschändet. Wir haben das weggeputzt. Eure Zivilgesellschaft“ hinterlassen.
Ein vorheriger „Heilungsversuch“ der Polizei, die mit blauer Farbe lediglich die ersten zwei Buchstaben des rassistischen Unworts übersprühte, muss als gut gemeint, aber schlecht gemacht verbucht werden.
In den letzten Monaten häufen sich in Hofheim rechtsextreme Schmierereien. Dass nun ein Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer des Nazi-Regimes geschändet wird, ist eine neue Qualität, die uns maximal anwidert. Wer die insbesondere in AfD-Kreisen beliebte Forderung nach Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte in direkten Bezug zum KZ-System setzt, zeigt deutlich, welche Vernichtungsfantasien damit verbunden werden. Wir fordern alle Hofheimerinnen und Hofheimer auf, sich dieser Raumnahme der extremen Rechten entschlossen entgegenzustellen.
Bei der Kommunalwahl tritt die AfD erstmals auch zum Hofheimer Stadtparlament an. Das lassen wir nicht unkommentiert und stellen gemeinsam klar: Hier ist kein Platz für Rechtsextremismus! Wir wollen eine demokratische und solidarische Gesellschaft für alle!
Die AfD plakatiert diesmal moderate Slogans und versucht sich so als anschlussfähig zu tarnen. Doch an ihrem völkischen, verfassungsfeindlichen und menschenverachtenden Markenkern ändert dieser leicht durchschaubare Versuch der Selbstverharmlosung nichts. Wir sagen: Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen von Diskriminierung sind keine Alternative für Deutschland und auch nicht für Hofheim und den MTK.
am Kellereigebäude in Hofheim (Ts.) erinnert seit heute ein Banner an Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov, die am 19. Februar 2020 von einem Rassisten ermordet wurden.
nur noch zwei Monate, bis zur Kommunalwahl in Hessen, in denen wir viele Zeichen setzen wollen für eine solidarische und demokratische Gesellschaft und gegen Rechtsextremismus.
Wir freuen uns, wenn viele von Euch bei unseren Aktionen mitmachen!
Infostände An den sechs Samstagen vor der Kommunalwahl haben wir einen Infostand in der Hauptstraße in Hofheim, jeweils ab 10 Uhr. Der erste Infostand ist am 7. Februar. In Hattersheim sind wir an den drei Freitagen 6. und 20. Februar und 6. März ab 13 Uhr auf dem Marktplatz. Für die Infostände sind noch einige Standdienste zu vergeben. Meldet Euch sehr gerne per Mail, wenn ihr einen übernehmen wollt.
Unsere Flyer und Plakate zur Kommunalwahl findet ihr unter diesem Link. Es git auch gedruckte Flyer. Wer welche verteilen möchte, meldet sich auch gern per mail.
Großplakate Dank Eurer Spenden können vor der Wahl drei Großplakate »Hier ist kein Platz für Rechtsextremismus – Gemeinsam für eine demokratische und solidarische Gesellschaft« hängen, und zwar vom 6. bis zum 16. März in Hofheim (Ecke Schmelzweg/Hattersheimer Straße), Flörsheim (Ecke Raunheimer Straße/Frankfurter Straße) und in Schwalbach. Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Termine der nächstes Offenen Bündnistreffen: Dienstag, 10. Februar und Montag, 16. März,
Allen Antifaschistinnen und Antifaschisten ein gutes Neues Jahr! Leider stellt uns auch 2026 vor umfangreiche Herausforderungen. Im Main-Taunus-Kreis wird dies sicher in erster Linie der Kommunalwahlkampf sein, in dem wir uns einmischen müssen und werden. Macht mit beim Einsatz für eine solidarische und demokratische Gesellschaft!
Im Input geht es um die Prävention und strafrechtliche Verfolgung von häuslicher und sexualisierter Gewalt an Frauen in Deutschland im Vergleich mit dem Umgang damit in anderen europäischen Ländern. Alle Jahre wieder sind wir alle erschrocken über die hohen Zahlen der angezeigten Fälle von häuslicher und sexualisierter Gewalt an Frauen in unserem Land. Wird genug dagegen getan und könnten wir im Umgang damit von anderen europäischen Ländern lernen? … weiter