… lautet die Forderung Hofheimer Bürger:innen an die 7 demokratischen Parteien im Hofheimer Stadtparlament, das am 22. April erstmals zusammentrat.




gemeinsam für eine demokratische und solidarische Gesellschaft
… lautet die Forderung Hofheimer Bürger:innen an die 7 demokratischen Parteien im Hofheimer Stadtparlament, das am 22. April erstmals zusammentrat.



Erstmals seit 1945 ist in der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung wieder eine im Kern rechtsextreme Partei vertreten. Für den Abend der konstituierenden Sitzung am Mittwoch, dem 22. April haben wir deshalb eine Protestkundgebung angemeldet. Sie beginnt um 17 Uhr vor der Hofheimer Stadthalle.

Im Kreistag hat die AfD künftig noch mehr Sitze als bisher. Aus diesem Anlass hat DIE PARTEI vor der konstituierenden Sitzung des Kreistags am Montag, 27. April, von 15 bis 16 Uhr eine Mahnwache vor dem Landratsamt angemeldet.

Beim nächsten solidarischen Raum am Montag, 4. Mai, heißt das Thema »Stadt und Migration – Bismarck im Stadtraum einer pluralen, post-migrantischen Gesellschaft«. Den Input gibt uns die Krifteler Architektin und Stadtforscherin Tülây Güneș.
Der Solidarische Raum ist ein offenes Treffen für Austausch und Diskussion. Jeden ersten Montag im Monat ab 19 Uhr im Bürgerhaus Marxheim (Hintereingang/Jugendraum).

Das nächste offene Treffen von MTK gegen rechts ist am Dienstag, 14. April ab 19 Uhr.
Die Arolsen Archives informieren in Hofheim über ihre Arbeit. Ein Container mit der Aufschrift #StolenMemory steht noch bis zum 31 März auf dem Kellereiplatz.
In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wurde der Ausstellungscontainer mit einer rechtsextremen Parole beschmiert.
Nachdem die Schmierereien am Sonntagmorgen bemerkt wurden, fanden sich kurzentschlossen Personen ein, um die Schändung des NS-Gedenkorts zu beseitigen. Anschließen wurden Poster mit der Botschaft „Kein Platz für Rechtsextremismus – Hier wurde ein Gedenkort durch Nazis geschändet. Wir haben das weggeputzt. Eure Zivilgesellschaft“ hinterlassen.

Ein vorheriger „Heilungsversuch“ der Polizei, die mit blauer Farbe lediglich die ersten zwei Buchstaben des rassistischen Unworts übersprühte, muss als gut gemeint, aber schlecht gemacht verbucht werden.
In den letzten Monaten häufen sich in Hofheim rechtsextreme Schmierereien. Dass nun ein Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer des Nazi-Regimes geschändet wird, ist eine neue Qualität, die uns maximal anwidert. Wer die insbesondere in AfD-Kreisen beliebte Forderung nach Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte in direkten Bezug zum KZ-System setzt, zeigt deutlich, welche Vernichtungsfantasien damit verbunden werden. Wir fordern alle Hofheimerinnen und Hofheimer auf, sich dieser Raumnahme der extremen Rechten entschlossen entgegenzustellen.

Demokratie verteidigen: Kein Platz für die extreme Rechte in unseren kommunalen Parlamenten!
Kundgebung in Hofheim,
Ludwig-Meidner-Platz (vor dem Stadtmuseum)

Bei der Kommunalwahl tritt die AfD erstmals auch zum Hofheimer Stadtparlament an. Das lassen wir nicht unkommentiert und stellen gemeinsam klar: Hier ist kein Platz für Rechtsextremismus! Wir wollen eine demokratische und solidarische Gesellschaft für alle!
Die AfD plakatiert diesmal moderate Slogans und versucht sich so als anschlussfähig zu tarnen. Doch an ihrem völkischen, verfassungsfeindlichen und menschenverachtenden Markenkern ändert dieser leicht durchschaubare Versuch der Selbstverharmlosung nichts. Wir sagen: Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen von Diskriminierung sind keine Alternative für Deutschland und auch nicht für Hofheim und den MTK.

am Kellereigebäude in Hofheim (Ts.) erinnert seit heute ein Banner an Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov, die am 19. Februar 2020 von einem Rassisten ermordet wurden.

nur noch zwei Monate, bis zur Kommunalwahl in Hessen, in denen wir viele Zeichen setzen wollen für eine solidarische und demokratische Gesellschaft und gegen Rechtsextremismus.
Wir freuen uns, wenn viele von Euch bei unseren Aktionen mitmachen!


Allen Antifaschistinnen und Antifaschisten ein gutes Neues Jahr! Leider stellt uns auch 2026 vor umfangreiche Herausforderungen. Im Main-Taunus-Kreis wird dies sicher in erster Linie der Kommunalwahlkampf sein, in dem wir uns einmischen müssen und werden. Macht mit beim Einsatz für eine solidarische und demokratische Gesellschaft!
inof@mtk-gegen-rechts.de
Thema: Gewalt an Frauen
Montag, 1. Dezember, ab 19 Uhr.

Im Input geht es um die Prävention und strafrechtliche Verfolgung von häuslicher und sexualisierter Gewalt an Frauen in Deutschland im Vergleich mit dem Umgang damit in anderen europäischen Ländern. Alle Jahre wieder sind wir alle erschrocken über die hohen Zahlen der angezeigten Fälle von häuslicher und sexualisierter Gewalt an Frauen in unserem Land. Wird genug dagegen getan und könnten wir im Umgang damit von anderen europäischen Ländern lernen? … weiter
… zum Protest gegen die Neugründung der AfD-Jugend.
https://giessen-bleibt-bunt.org/event/kundgebung-fuer-demokratie-und-vielfalt
https://widersetzen.com
Gemeinsame Anreise aus Eppstein, Lorsbach, Hofheim Kriftel


![STOPP GEWALT GEGEN FRAUEN
[im Hintergrund eine weiße Handfläche]
Straßentheater und Infostand in Hofheim, Dienstag, 25. November, 14 bis 17 Uhr Untere Hauptstraße](https://mtk-gegen-rechts.de/wp-content/uploads/2025/11/signal-2025-11-21-174601-480x600.jpeg)
Mit Straßentheater und einem Infostand in der Unteren Hauptstraße in Hofheim machen das Bündnis MTK gegen Rechts und OMAS GEGEN RECHTS am Dienstag, 25. November, auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Die Aktion anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen dauert von 14 bis 17 Uhr.
In Deutschland tötet im Schnitt alle zwei Tage ein Mann seine (Ex-)Partnerin. Alle vier Minuten ist eine Frau von häuslicher Gewalt betroffen, rund 180.000 Fälle jährlich laut aktueller Polizeistatistik. 2023 wurden 52.330 weibliche Opfer von Sexualstraftaten erfasst. Laut der Organisation UN-Women Deutschland erleben 63 Prozent der politisch engagierten Frauen digitale Gewalt. 90 Prozent der jungen Frauen empfinden demnach starke bis extreme Angst, wenn sie nachts unbekannten Männern begegnen.
Gewalt gegen Frauen wird in allen gesellschaftlichen Gruppen und in allen Bereichen des täglichen Lebens von Männern ausgeübt. Die Gewalt ist fest in unseren patriarchalen Strukturen verankert und hat tiefgreifende Folgen für das Leben von Frauen und die gesamte Gesellschaft.